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  #1  
Alt 29.11.04, 20:25
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[JdF][19. Peraine][Rahjatempel]zukünftige Entscheidungen

Seit Tagen verhält sich Ikaidiwatu merkwürdig unruhig und geht den ihr vertrauten Menschen aus dem Wege. So auch heute Morgen. Wieder hatte sie sich die Nacht nur hin und her gewälzt. Noch bevor Venovel wach wird, schleicht sie sich aus dem Bett und verläßt die Residenz. Ihr Ziel ist der Rahjatempel. ein Ort der Ruhe und des Friedens und so hofft sie, dass dieser Frieden sich ein wenig auf sie abfärbt.
Schwer beschäftigen Ikaidiwatu die aufkommenden Gerüchte und auch wenn sie Venovel nicht danach fragt, so sieht sie es ihrer Geliebten an, dass sich etwas zusammenbraut.
Und sie will nicht hilflos in der Residenz sitzen und Däumchen drehen. Das Gefühl der Nutzlosigkeit hatte sie schon vor Monden beschlichen. Und auch wenn sie nicht mehr jeder wie ein hilfloses Küken behandelt, die aufgrund ihres Gedächtnisverlustes geschont werden muss, so gibt es dennach nichts für sie zu tun. Aber die ALngeweile ist nicht so schlimm, das Gefühl der Nutzlosigkeit ist schlimmer, man braucht sie nicht in de Residenz. Man braucht sie nicht in Gareth, aber wie es aussieht braucht man sie... in Wehrheim?.. an der Front?. Sie hatte wieder die Kontrolle über ihre Magie, wusste wieder, wie man einen Fulminictus intoniert.

Langsam öffnet sie die Türen zum Tempel, lächelnd nickt sie den Geweihten zu, doch es ist nur ein halbherziges Lächeln. In eine der Opferschalen, legt sie ein Seidentuch, welches sie selbst bestickt hatte mit Weinranken und Rosenmotiven. "Liebreizende, schenke mir Freude, gib mir mein Lächeln wieder, und hilf mir bei meiner Entscheidung." Dann weicht sie den Feiernden aus und begibt sich zu den Bädern. Die aromatisierten heißen Dämpfe sollen ihr bei der Reinigung helfen, der Reinigung ihrer Gedanken. Sie versucht mit ausweichenden Blicken nicht sofort diese hilfbereiten Geweihten auf sich aufmerksam zu machen, sie wollte erstmal allein Ordnung in ihre Gedanken zu bringen. Schnell entkleidet sie sich und lässt sich in die heißen quellen geleiten, die ihr fast die Haut vom Leibe zu kochen scheinen, aber sie hält es aus.
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  #2  
Alt 01.12.04, 03:11
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Re: [JdF][19. Peraine][Rahjatempel]zukünftige Entscheidungen

Dreimal darf geraten werden, wer Ikaidiwatus Verhalten als erste bemerkt hat und sich am meisten darüber sorgt. Zwar hatte Venovel die letzten Tage ziemlich viel zu tun, und darum hat sich ihre Feinfühligkeit in Bezug auf die Geliebte vielleicht auch verspätet, aber dass da etwas ist, blieb ihr letztlich doch nicht verborgen.

Zuerst kam die Nachricht, dann rief sie die Alarmbereitschaft für die Madafalken aus, was durch geschäftiges Treiben in und um Hesindes Auge auch Außenstehenden sichtbar wurde, wenn sie auch nicht erfuhren, was denn vorgefallen sei. Lange Stunden tagte danach das gemeinsame Gildengericht, umso länger als Venovel die Entscheidung, die Madafalken in Gareth zu behalten, nicht nachvollziehen konnte und in hitziger, aber letztlich erfolgloser Debatte für einen Abmarsch nach Wehrheim befürwortete. Narren allesamt! Woher kommt es nur, dass jene, wenn sie schon nicht militärisch denken können, ihr Manko nicht beachten und dennoch glauben alles besser zu wissen? Blieb also nur noch, zähneknirschend die nötigen Befehle zu geben, zur Untätigkeit verdammt und in Vorbereitung auf etwas oder jemanden, das oder der vielleicht niemals kommt. Schließlich kann auch der Endlose Heerwurm nicht nach einem Kampf um Wehrheim, selbst wenn er ihn gewinnen sollte, gleich nach Gareth weiterziehen. Nein, dieser Schlag gilt Darpatien, um das nächste Stück vom noch immer großen Kuchen namens Mittelreich abzusäbeln.

Nein, Venovel war der dunkelhäutigen Magierin aus Al'Anfa wahrlich keine Hilfe in diesen Tagen, hat vermutlich sogar zu deren Kummer und Unruhe beigetragen. Dessen ist sie sich bewußt, und sie erkennt dass der Moment gekommen ist um sich auch darum zu kümmern, als sie plötzlich mitten in der Nacht aufwacht und Ikaidiwatu, die sich mit ihr ins Bett gelegt hat, nicht da ist. Sie lauscht... und tatsächlich, obwohl es schwer ist eine schleichende Moha zu hören, ist da noch das Tappen nackter Füße auf der Treppe, das ihr verrät, oder sie zumindest vermuten läßt, welche Richtung Ikaidiwatu eingeschlagen hat. Jetzt... genau jetzt muß sie mit ihr sprechen. Genau jetzt ist es wichtig, um sie nicht zu verlieren, bevor sie etwas tut das sie bereuen würde, oder irgendetwas in der Art. Egal, sie weiß nur eines: Wenn sie diese Gelegenheit nicht verlieren will, muß sie jetzt schnell sein. Hastig schlüpft sie in ihre bereitgelegte Kleidung und die Stiefel, schnappt sich noch ihren Stab und läuft die Treppe hinunter.

Wohin jetzt? Nirgendwo Licht. Nur die Feuerskulptur im Salon. Ihr erstes Ziel. Rasch begibt sie sich zur Salontür und öffnet sie, aber Ikaidiwatu ist nicht da. Die Haustür? Auch sie läßt sich leise öffnen und wieder schließen. Das muß richtig sein; sie fühlt es plötzlich. Sie sieht, wie die Residenz und alle die in ihr wohnen eine Gemeinschaft sind, in der die Zurückgekehrte 'verlorene Tochter' ihren Platz noch immer nicht wieder gänzlich gefunden hat. Hinaus, auf die Straße läuft sie ihr ersteinmal nach, um sich dort umzuschauen. Da ist jemand! Erleichtert, sie nicht aus den Augen verloren zu haben, geht sie ihr nach... sie will schon laufen und rufen, unterläßt es aber dann doch... erst will sie sehen, wohin es ihre Geliebte zu dieser Zeit zieht.

Ein leichtes Lächeln umspielt ihre Lippen, als sie sie im Tor des Rahjatempels verschwinden sieht. Wohin auch sonst? Sie hätte es wissen müssen. Ruhig geht sie ebenfalls auf das Tor zu und begrüßt freundlich die unermüdlichen Wächter, welche Venovel vermutlich schon öfters gesehen haben, aber noch nie so... schlampig. In eher nicht korrekt angelegter Kleidung weil die Zeit fehlte und ohne dass ihre langen Haare zu ihrer charakteristischen Frisur geformt sind. Dennoch wird sie natürlich eingelassen und kann so auch weiter ihrer Geliebten folgen. Sie gibt sich nicht allzuviel Mühe, nicht entdeckt zu werden, aber Ikaidiwatu scheint sowieso in Gedanken versunken zu sein. Schließlich führt ihrer beider Weg zu den Bädern, wo sie in ein wenig Abstand wartet. Erst als sich die Moha in dem heißen Wasser entspannt hat, kommt sie nahe heran, mit durchaus hörbaren Schritten. "Darf ich dazukommen?" fragt sie mit einer Stimme, die Ikai zu streicheln versucht und einem leichten Lächeln auf den Lippen.
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  #3  
Alt 01.12.04, 20:22
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Re: [JdF][19. Peraine][Rahjatempel]zukünftige Entscheidungen

Auf den ersten Blick mochte nichts, aber auch gar nichts im Tempel der Schönen davon zeugen, dass die Kunde vom Fall Wehrheims die Bewohner je erreicht hatte. Die Wachen waren wie üblich adrett gekleidet und augenscheinlich unbewaffnet und schenkten jedem Besucher ihr strahlendes Lächeln, welches so gelassen und völlig frei von Unsicherheit wirkte, dass es schon fast etwas Ruhe ausstrahlte. Die Geweihten und Novizen wirkten fröhlich und feierten ausgelassen mit den Gästen der Schönen, um sie an der Freude und Liebe ihrer Herrin teilhaben zu lassen, ihre Zweifel zu nehmen und ihnen wenigstens für einige Stunde Trost zu spenden. Und dieser Tage wollten viele der grausamen Welt entfliehen und in den Armen der Schönen etwas Frieden finden, was wohl die zahlreichen Besucher zu dieser frühen Stund erklärte.

Wer jedoch mit offenen Augen und hellwachen Sinnen durch den Tempel schritt, mochte wohl erkennen, dass nun nicht nur die Kavaliere der Schönen hier vertreten waren, sondern dass auch einige Säbeltänzerinnen aus dem entfernten Erkenstein unter den Tempelbewohnern waren. Offenbar war doch nicht alles spurlos am Haus der schönen Herrin vorbei gegangen, denn wieso sonst sollten sich dieser Tage verhältnismäßig viele kampferprobte Streiter der Herrin in ihren Hallen befinden? Ein Zufall?
Doch wer machte sich schon Gedanken darüber, besuchte man den Tempel doch nicht, genaue Beobachtungen in dieser Richtung durchzuführen. Und wer noch nie eine Säbeltänzerin gesehen hatte, der wusste wahrscheinlich sowieso nichts mit diesen von den Strahlen des Praios verwöhnten Damen anzufangen.

In Gegensatz zur Haupthalle des Tempels befand sich in den Bädern bis auf eine Hand voll Geweihte niemand, so dass....
Moment. Durch die von prunkvoll verzierten Säulen getragene Decke, war der Blick auf eines der hinteren Becken verwährt und wurde erst freigegeben, wenn mal selbst ins Wasser stieg. Am Rande eines kreisrunden Beckens, auf kunstvoll gefertigten Marmorbänken sitzend, befand sich eine kleinere Ansammlung von Kavalieren und Säbeltänzerinnen, die alle samt, gehüllt in weite Badetücher und Rücken an Rücken lehnend oder die Beine einfach ins Wasser hängend, zu entspannen schienen.

Als sich die Tür nun ein zweites Mal öffnete und Schritte zu vernehmen waren, hob Banuk erneut sein Haupt, welches er wenige Minuten zuvor nach dem Eintreten der jungen Unbekannten wieder nach hinten auf die Schulter Ramóns gelegt hatte. Kurz hatte er die Frau betrachtet und ihr freundlich lächelnd zugenickt und sich dann wieder der vermeintlichen Entspannung hingegeben. Nun jedoch wirkte er etwas überrascht, als er Venovel in der Frau erkannte, die gerade eingetreten und sich zu der jungen Unbekannten gesellt hatte. In letzter Zeit war die Magierin des Öfteren im Tempel gewesen, jedoch nie zu so früher Stund. Abschätzenden Blickes lehnte er sich etwas zur Seite, um besser hinter der Säule hervorspähen zu können, die ihm teilweise die Sicht versperrte und betrachtete Venovel neugierig, ohne jedoch ein Wort zu sagen, wollte er doch nicht stören. Sollte sie jedoch in seine Richtung schauen, so würde er es sich nicht nehmen lassen, sie höflich zu begrüßen, dachte er sich und wischte sich ein sanftes Schmunzeln von den Wangen, als kurz mit den Fingern über seine Lippen glitt....
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  #4  
Alt 01.12.04, 22:32
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Re: [JdF][19. Peraine][Rahjatempel]zukünftige Entscheidungen

Gerade hatte sie ihre Glieder entspannt, hatte die wohltuenden Düfte des Badeöles eingeatmet, als sie eine wohlvertraute, aber nicht erwartete Stimme hört. Zwar war ihr erster Gedanke 'Flucht' und man mag es ihr in einem kurzen Zucken vielleicht auch ansehen, dann aber lächelt sie sanft. Sie hätte wissen müssen, dass sie sich nicht so einfach unauffällig aus dem Haus schleichen kann. Das Venovel ihr Fehlen bemerkt, wie hatte sie Zweifeln können. Ohne die Augen zu öffnen flüstert sie "Wie könnt ich dich wegschicken, Liebes" dann blinzelt sie kurz und schaut aus strahlenden blauen Augen durch dichte Wimpern hindurch zu der Magierin, und muss dann auflachen. "Na wie siehst du denn aus? Na komm zu mir.. ich glaube wir reden ein wenig ja?"

Tief atmet sie ein und schließt nochmals die Augen während sie wartet, das Venovel sich entkleidet. Und auch wenn sie in den letzen Tagen ein unruhiges nervöses Nervenbündel war, so scheint jetzt die Ruhe, die innere Kraft wiedergefunden zu haben, den dem Moment in dem sie Venovel in die Augen geschaut hatte. Als die schlanken wohlgeformten Beine ihrer Geliebten ins Wasser geleiten, streckt Ikai ihr eine Hand entgegen. "Ich lieb dich" haucht sie und nimmt Venovel ersteinmal in die Arme, sanft und innig ist die Berührung "Ich liebe dich.. "
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  #5  
Alt 03.12.04, 23:45
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Re: [JdF][19. Peraine][Rahjatempel]zukünftige Entscheidungen

Nun ist Venovel nicht ausschließlich eine Suchende vor Rahja, sondern auch mit scharfem Verstand Hesindes gesegnet, den sie oft genug in Rondras Sinne einsetzt. Und so bemerkt ihr schweifender Blick nicht nur jene Menschen, deren kampfgestählte Leiber nicht nur der Streitbaren, sondern auch der Lieblichen Göttin wohlgefällig sein mögen, sondern ihr fällt auch die durchaus ungewöhnliche Konzentration auf... doch nicht mehr als ein beruhigtes Lächeln hat dies zur Folge, weiß sie doch zu gut, dass heitere Gelassenheit den Blick auf die Welt nicht trübt und der Tempel nicht die Augen verschließt vor den Gefahren, welche die Harmonie bedrohen - wofür sie den Beweis gesehen hat. Und so, mit einer Sorge weniger, mag Rahja auch auf ungewöhnlichen Wegen aufgewühlten Geistern ein Stückchen Frieden zurückgeben.

In den Badebereichen jedoch gilt ihr erster Blick Ikaidiwatu. Und erst als die erwartete Einladung kommt und sie sich ihrer allzu hastig angelegten Kleider entledigt, läßt sie den Blick schweifen und bemerkt noch mehr streitbare Beschützer dieser Hallen in ebendiesen. Die Wächter eines Tempels der Rahja und ihrer Geweihten haben es wahrlich leicht, entspannt und enthusiastisch ihren Dienst wieder anzutreten, wenn ihre Ruhepausen vorbei sind. Und mag das Licht auch gedämpft sein, durchdringen Venovels dunkle Augen doch trotz der Nachtstunde die von nebligen Schwaden gesättigte Luft über dem heißen Becken, um halb hinter einer Säule jemanden zu erspähen, den sie kennt. Auch so wäre ein nivesisches Gesicht in diesen Breiten auffallend, Banuk aber erntet mehr als einen neugierigen Blick, ein Lächeln nämlich zum Zeichen dass sie ihn erkannt hat, das aber unverbindlich bleibt. Jemand anderem wird sie ihre ganze Aufmerksamkeit jetzt schenken.

Immerhin kommt er in den Genuß zu sehen, wie sie aus ihren Kleidern steigt und kann ihren Körper, den nur die rahjagesegnetsten aller Künstler in Stein zu meißeln oder auf Leinwand zu bannen wagen könnten, betrachten, während sie nur noch mit blitzendem Schmuck angetan ins Wasser gleitet. Auch sie schließt sogleich ihre Geliebte in die Arme um sich an sie zu schmiegen, ihre Nähe weitaus bedeutender als die des wohltuenden warmen Wassers. "Es tut mir leid, dass ich so wenig Zeit für dich hatte die letzten Tage..." flüstert sie, was ihr als erstes auf dem Herzen liegt. "Die Nachricht von der Trollpforte, die Vorbereitung zum Konvent, alles..." Alles aufeinmal. Das ist etwas, an das sich Ikai (wieder) gewöhnen müssen wird, dass sie Venovel in Krisenzeiten teilen müssen wird mit einem ganzen Reigen von Verpflichtungen, die ihr Stand und ihre Ämter mit sich bringen. Sie löst sich sacht wieder und schaut in ihre strahlend blauen Augen, liebevoll, suchend... wissend...? "Aber das ist nicht alles, was dich bedrückt, nicht wahr?" fragt sie leise, mit sanfter Aufforderung in der über ihre Wange streichenden Hand.
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  #6  
Alt 05.12.04, 16:03
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Re: [JdF][19. Peraine][Rahjatempel]zukünftige Entscheidungen

Ein Seufzen huscht ihr über die Lippen, als Venovel ich entkleidet, wie wundervoll sie aussieht, welch Genuss, dieser Anblick und doch ein viel größerer Genuß war die Umarmung ihrer Geliebten. Die Anspannung, die Angst und die vielen dummen Gedanken waren für wenigen Augenblicke verschwunden, haben sich einfach aufgelöst... waren nie da... waren....doch Venovels flüsternde Entschuldigung reißt sie wieder aus ihrer heilen Welt.

Und dann die Erwähnung der Trollpforte, nicht dass Ikai nicht auch die Gerüchte und berichte bekannt waren, soweit sie ihr bekannt sein durften, doch seit dem Gedächtnisverlust, scheint Ikai so schlechte Informationen und Tatsachen manchmal unbewusst aus ihm Kopf zu verdrängen. Ihr Gesicht verfinstert sich und mag Venovel auf falsche Vermutung bringen, da Ikai in diesem Moment auch leise mein "... aufeinmal, ich weiß." Und es klingt nicht sehr verständnisvoll, da Ikais stark verängstigte und leider auch kreative Seele, sich gerade erneut die Schrecken ausmalt, die kommen werden.. kommen könnten. Und so antwortet sie auch nicht sofort auf die Frage ihrer Geliebten, die nur sieht, wie sich ihre Augen verdunkeln. Dann schüttelt sie den Kopf, erst um diesen von dunklen, blutigen Gedanken zu befreien und dann in eine Verneinung über zu gehen. Sie lehnt sich erschöpft zurück. "Nein, dein Fehlen war eher nur ein Auslöser, als einer der Gründe für meine Unruhe nur so hat ich viel Zeit zum überlegen, zuviel vielleicht. Aber ach das ist es auch nicht wirklich. Immer wenn du nicht da warst, viel mir auf, dass ich keinerlei Aufgabe hab.. ich kan nichts tun, niemand braucht mich, ich bin irgendwie nur dein schönes Spielzeug, ach das klingt dumm, ich weiß ....tut mir leid." Sie sieht ins Wasser.
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  #7  
Alt 15.12.04, 03:02
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Re: [JdF][19. Peraine][Rahjatempel]zukünftige Entscheidungen

Ein kleines verstecktes Lächeln, als Ikaidiwatu ihren Satz beendet. Sie mag zwar das Gedächtnis verloren haben, aber gewisse Dinge hat sie schnell wieder gelernt... oder immer gewußt. Das Gefühl lernt schneller und erinnert sich besser als der Verstand, so scheint es, wenn es nach Ikais Beispiel geht. Davon unberührt bleibt die Feststellung, dass sich ihre Geliebte verändert hat... aber es wäre wohl eher verwunderlich, wenn alles ohne Spuren an ihr vorübergezogen wäre. Es ist gar nicht möglich. Die Ikaidiwatu, die gerade mit ihr im Becken weilt, ist eigentlich eine gänzlich andere als vor diesen vielen Monden und teilt sich nur einige, wenn auch wichtige, Charakterzüge mit ihrer Vorgängerin. Venovel hat sich entschieden, sie nicht anders zu behandeln als jene Frau, aber jede Veränderung zu akzeptieren. Was bleibt ihr schließlich? Die Ikaidiwatu von früher kommt vielleicht nie zurück.

Worum sich die schöne Mohafrau nun gerade Sorgen macht, ob um die Situation in Darpatien oder Venovels Fernbleiben, ist noch zu ergründen. Wahrscheinlich ist es beides und noch mehr, so einfach liegen die Dinge ja nie. Und als Ikai spricht, bestätigt sich diese Ansicht. Venovel lockert ihre Umarmung etwas und sieht ihr Gegenüber aufmerksam an. Und gleich als diese endet, schüttelt die Bethanerin den Kopf. "Du bist kein Spielzeug. Niemand sieht dich so. Und ich brauche dich." sagt sie sanft und doch bestimmt, streicht ihr mit einer Hand über die Wange und sucht ihren Blick mit den großen, schwarzen Augen, wie Fenster in eine sternenlose Nacht, die viel verbirgt und noch mehr offenbart. Sie lächelt leicht. "Aber ich verstehe, wenn das Warten an deinen Nerven zerrt. Du willst etwas tun, so wie alle anderen auch. Das ist nicht dumm... dumm bin höchstens ich, dass ich es nicht schon viel früher erkannt habe. Hast du denn schon etwas Bestimmtes im Sinn?"

Und wenn nicht, überlegt sich Venovel schon etwas. Ikaidiwatus Fortschritte im magischen Bereich, die (Wieder-)Entdeckung ihrer Fähigkeiten sind gut... manchmal sogar von unerwarteten Sprüngen gekennzeichnet, wenn verschüttetes Wissen wieder auftaucht. Dennoch ist sie noch nicht soweit, wieder als Maga tätig zu werden. Allenfalls wäre es zu überlegen, ob eine etwas verfrühte Freisprechung zulässig wäre. Darüber muß Venovel selbst entscheiden, denn was die Gilden angeht ist Ikaidiwatu in jeder Rolle als examinierte Maga verzeichnet, die keine Prüfungen mehr ablegen muß wenn sie es nicht will... und es würde wohl zu mehr als nur Stirnrunzeln führen, wenn sie sich unter den Scholaren einreiht. Schon allein die fünf Stabzauber, von denen die Horasierin ihr nur wieder beibringen mußte, sie zu aktivieren. Venovel will dafür sorgen, dass sich Ikaidiwatu auch in allen anderen Bereichen wieder auf dem Stand wiederfindet, den sie einst innehatte - mindestens. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
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  #8  
Alt 04.01.05, 03:34
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AW: [JdF][19. Peraine][Rahjatempel]zukünftige Entscheidungen

"Ich.. werde... ich wollte... ich" sie schüttelt unsicher den Kopf und schwarze Strähnen ihres Haares fallen ihr ins Gesicht. Diese werden unwirsch von einer schokobraunen Hand wieder über die Schultern geworfen. "Nein, ich weiß es noch nicht. Ich weiß, nur ich kann nicht in der Residenz sitzen...", das Wort zuhause kam ihr gar nicht in den Sinn, wenn sie an die Residenz denkt, fällt ihr gerade auf, ".. und lesen oder schlafen oder essen, oder auf dich warten" war da ein kleiner Vorwurf in ihrer Stimme? Wenn ja, so scheint er sich nicht in ihren Augen wiederzufinden.
Ikai lässt sich etwas zurück sinken, es war anstrengend so mit Venovel zu reden, endlich das auszusprechen was ihr seit vielen Tagen, wenn nicht länger, im Kopf kreist, wie fast wahnsinnig macht mit seiner Sturheit nicht verschwinden zu wollen. und ihr bald keine ruhige Minute mehr zu lassen.
Und so lässt sie sich ins Wasser gleiten, um etwas zu entspannen. Weil ihre eigenen Gedanken scheinbar leiser wurden, wenn ihr Öhren voll Wasser waren und sie dann nicht mehr so anschreien, 'Tu was... beschäftige dich.. tu was bevor du wahnsinnig wirst.... tu was.. schau an was passiert'.... blubber.. blubber...ruhe....Sie sieht Venovel in die Augen und findet auch dort Ruhe und inneren Frieden und Liebe... langsam stiehlt sich ein Lächeln auf Ikais Gesicht. Warum hatte sie nicht schon viel früher mit Venovel über das alles geredet? Sie wusste es nicht. 'Vielleicht weil Venovel so wenig zeit für mich hatte.. nein.. deswegen nicht, also warum? Vielleicht weil sie nicht gefragt hatte, ja genau.. weil Venovel mich nicht gefragt hatte' Schweigend huschen ihr diese Gedanken durch den Kopf. Kurz bilden sich kleine Grübelfältchen und man sieht ihr an, das ihr einiges durch den Kopf geht, aber sie sagt nichts weiter. biss sich die Falten wieder legen und sie nur noch verträumt in Venovels Augen schaut und sich ein sanftes Lächeln auf ihr Gesicht schleicht.
"Ich liebe dich.. eigentlich fühle ich mich schon fast wieder gut.. solange du nur da bist" sie schwebt im Wasser zu ihr rüber und lehnt sich mit ihrem Kopf an ihre Schulter mit dem Rücken zu ihr, dann greift sie nach ihrer Hand und schlingt sie sich im ihren Körper.. ein wohliges Seufzen entkommt ihr.. "soooo ists gut" schnurrt sie leise.
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  #9  
Alt 19.04.05, 23:21
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Ja solange Venovel nur da ist, aber ihre geliebte und kluge Freundin war gerade in diesen Zeiten sehr gefragt und so bliebt ihr nunmal viel zeit allein und damit auch viel zeit zum Nachdenken.
Ein sanfter Kuss wird venovel auf die Hand gehaucht
"Ich liebe es wie sich dein Körper anfühlt wenn er nass ist" kichert sie
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  #10  
Alt 03.06.05, 03:49
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Natürlich sind Venovels große, schwarze Augen auf sie gerichtet, natürlich strahlt sie ganz Verständnis aus und den Wunsch zu helfen... sie hofft nur, dass führt nicht dazu dass Ikaidiwatu auch noch ein schlechtes Gewissen zu ihrer Unruhe dazubekommt, denn das beabsichtigt sie keineswegs. Sie meint es ehrlich. Aber möglicherweise genügt das nicht. Für einen Moment wünscht sie sich, sie wäre nicht Venovel Aoyama, diese allzuhohe Magierin auf wackeligen Stühlen, mit ihren ganzen Pflichten und Verflechtungen, vielen Feinden und manchmal auch viel zu vielen Freunden, dem Gefühl immer etwas zu wenig zu tun und dem dräuenden Unheil am Horizont dem sie sich entgegenstellen muß... und die dabei, so wie es aussieht, ihre Liebste vernachlässigt - was unverzeihlich ist, vor allem vor ihr selbst. Sie bleibt lange stumm, nur in ihren Augen erkenntlich machend wie der vielleicht nicht einmal gewollte Vorwurf in Ikais Stimme sie trifft und wie sie sich wünscht, alles ungeschehen machen zu können.

Doch der Knoten löst sich, erst in ihrer Geliebten, und als sie es erkennt auch in ihr. Die hellen, wundervoll blauen Augen enthüllen ihr wie sich Ikaidiwatu entspannt, andere Gedanken einziehen als ziellose Unruhe und unerfüllte Sehnsucht. Das Hier und Jetzt und, wie sich Venovel erfreut, sie selbst. Eine kurze Übergangszeit... dann ziert ein immer wieder sehenswertes Lächeln die Lippen in diesem dunklen Gesicht und wird von der Horasierin ein wenig zaghaft erwidert. "Ich bin froh..." antwortet sie leise auf diese Liebeserklärung, eine von vielen, und jede wertvoll als wäre sie der einzige existierende Adamant auf dieser Welt. Nur zu gerne nimmt sie die Nähesuchende auf, und einen Lidschlag mag ihr Ikai zuvorkommen, ihre Hand auf ihren Rücken zu dirigieren... schon bald danach ist ihre sanfte Umarmung vollkommen.

Sie lacht leise und windet sich leicht, auch um Ikaidiwatus Körper zu spüren (und natürlich diese ihren zu spüren bekommt). "Das finde ich auch von dir..." sagt sie und haucht weitere Worte in ihr Ohr: "Es erinnert mich an unseren ersten Besuch in diesem Tempel..." Leicht neckisch klingt das, und auch der zarte Biß in das Ohrläppchen ist wohl so zu verstehen. Wie schön es ist, einfach nur sie selbst zu sein... mit ihrer Liebsten in den Armen. Könnte es nicht immer so bleiben? Die brutale, unweigerliche Antwort ist: Nein.

"Ich will bei dir sein... am liebsten immer..." Das große Aber ist schon zu spüren, sie muß es nicht aussprechen. Ikaidiwatu mag vieles vergessen haben, aber eines war schnell wieder sichtbar: Venovel würde eingehen, wenn sie nicht eine Aufgabe hätte... eine, die zum Inhalt hat, ihr Wissen, ihr Können, ja, ihr Leben in die Waagschale zu werfen für ein größeres Ganzes. Das ist es was sie antreibt, das ist es was sie zu der Frau macht, die sie ist... und letztlich auch zu der, die Ikaidiwatu liebt. Sie seufzt leise. "In Wahrheit hast du soviel zu tun... soviel wiederzuentdecken... schon in deiner Magie. Ich leite dich gerne an, aber es ist zuwenig. Vielleicht... sollte ich einen Lehrer für dich suchen..."
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  #11  
Alt 22.09.05, 19:07
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Ikai seufzt und schon fällt es ihr leicht, diese nagende Unruhe wegzudrängen, wie es ihr immer gelingt, wenn Venovel in der Nähe ist. Es scheint einfacher zu sein, als sich dem Gefühl zu stellen. Fast süchtig fühlt sie sich nach den Berührungen ihrer Liebsten, als wenn sie nciht genug bekommen kann drängt sie sich ihr entgegen. Der zärtlich Biss kribbelt bis in die Zehenspitzen und dem glucksenden Lachen ist keine Unruhe mehr anzumerken.
Oder, ist es nicht etwas zu glucksend, etwas zu glücklich, klingt die Verzweiflung des Drohenden durch.
Ikai zuckt zusammen. So furchtbar war noch keine Liebeserklärung.
Doch die Worte die jetzt folgen sind wahre Worte und gar nicht so furchtbar wie sie es eben vermutet hat. 'Noch geht sie nicht, noch bleibt sie bei mir' Ikai selbst fällt das 'noch' in ihren Gedanken kaum auf. Sie ist nur erleichtert und stimmt Venovel nickend zu. Die dumme und unerfreuliche Begegnung mit der Schwert und Stab kommt ihr in den Sinn und sie weiß nicht, ob sie Venovel davon erzählen soll. Sie kommt sie so dumm deswegen vor. Doch verdrängt dieser Gedanke, das Gefühl, welches sie gerade noch hatte 'Noch nicht, aber bald'
Dafür platzt sie jetzt heraus "Ja.. einen Lehrer, das ist eine wundervolle Idee.. ich .. ich war so dumm," nein sie wird es nicht erzählen ".. da hätte ich alleine drauf kommen müssen, natürlich. Verzeih, ich stell mich an, wie ein Kind."
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  #12  
Alt 15.11.07, 17:09
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"Also einen Lehrer" meint sie nach einem kurzen Schweigen. Auf der Unterlippe kauend sieht sie so aus als würde sie nachdenken, aber ihre GEdanken kreisen immer nur wieder um den selben Satz "einen Lehrer also" sie versucht sich zu konzentrieren und eine Plan zu fassen, doch wieder schweifen ihre Gedanken ab und sie sieht sich, neben Venovel in den Kampf gegen das Böse ziehen, sieht sich starke Zauber weben und merkt dann, wie weit der WEg zu diser Vorstellung noch ist. "ja ein Lehrer wäre wirklihc eine gute Idee" murmelt sie.
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